Antennen für Notfunk auf VHF und UHF
Für den Notfunk im Amateurfunk sind robuste, transportable und möglichst unabhängig von Infrastruktur einsetzbare Antennen besonders wichtig.
Die typischen Frequenzbereiche in Deutschland sind:
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VHF / 2-m-Band: 144–146 MHz – gut für regionale Verbindungen, besonders über größere Entfernungen.
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UHF / 70-cm-Band: 430–440 MHz – gut für lokale Verbindungen, städtische Gebiete und Relaisbetrieb.
Welche Antennen eignen sich?
1. Dualband-Vertikalantenne
Für eine feste Notfunkstation oder einen portablen Mast. Rundstrahlend, für 2 m und 70 cm, ideal für Funkverkehr in alle Richtungen.
Einsatz: Notfunkzentrale, Basisstation, Einsatzfahrzeug.
2. Roll-up-J-Pole / Slim-Jim
Leichte Draht- oder Flachbandkabelantenne, die sich an einem Baum oder GFK-Mast aufhängen lässt.
Einsatz: Notfunkrucksack, Outdoor, schnelle Feldstation.
3. Richtantenne / Yagi
Bündelt das Signal in eine bestimmte Richtung. Besonders nützlich für schwierige Funkstrecken und Verbindungen zwischen zwei Standorten.
Einsatz: Punkt-zu-Punkt-Verbindung, größere Entfernung.
4. Magnetfuß-Mobilantenne
Schnell auf einem Fahrzeugdach oder einer geeigneten Metallfläche montiert.
Einsatz: Mobile Notfunkstation, Fahrzeug, kurzfristiger Aufbau.
Meine Empfehlung für einen Notfunkkoffer
Eine Kombination aus einer portablen Dualband-Rundstrahlantenne, einem 5–10 m hohen GFK-Mast, verlustarmem Koaxialkabel und einer kleinen Richtantenne als Reserve ist vielseitig einsetzbar.
Wichtig: Für den Sendebetrieb müssen Antenne, Funkgerät, Frequenzbereich und die jeweilige Funkberechtigung zusammenpassen.
Eine interessante Selbstbauvariante ist die Cobra-Antenne für 2 m / 70 cm. Der DARC stellt dafür eine Bauanleitung bereit. Sie ist zusammenrollbar und speziell für Portabel- und Notfunkbetrieb beschrieben.