Konkrete Gerätevorschläge
Hier sind einige konkrete Modelle, die für die private Notfunkvorsorge interessant sein können. Die Preise sind Momentaufnahmen aus gefundenen Händlerangeboten und können sich ändern.
1. Midland G9 Pro
Robustes Handfunkgerät für den Nahbereich. Interessant, wenn du Wert auf eine widerstandsfähige Bauweise und die Nutzung mit Akkus oder passenden Batterien legst.
Gefundener Preis: ca. 78 € pro Gerät
2. Albrecht Tectalk Duo
Ein Kombigerät, das beide Funkdienste unterstützt. Das ist praktisch, wenn du nicht zwei verschiedene Handfunkgeräte mitführen möchtest. Vor dem Kauf die genaue Geräteversion und die Zulassung prüfen.
Gefundene Angebote: ca. 109–129 € pro Gerät; Sets können mehr kosten.
Stabo Freetalk Eco Digi
Ein Freenet-Handfunkgerät mit analoger und digitaler Betriebsart. Interessant für eine Gruppe, die sich bewusst auf ein einheitliches Gerätemodell festlegen möchte.
Gefundener Preis: ca. 83–8
President Teddy II
Ein kompaktes CB-Funkgerät für den mobilen Einsatz. Für den Betrieb im Fahrzeug benötigst du zusätzlich eine geeignete Antenne und eine passende Stromversorgung.
Gefundenes Angebot: ca. 93 €; Fahrzeugantenne gegebenenfalls zusätzlich.
Die genannten Modelle sind Beispiele und keine Garantie für die Eignung jedes Geräts in jeder Krisensituation. Beim Kauf solltest du besonders auf Energieversorgung, Ersatzakkus, Bedienbarkeit und die Zulassung für den jeweiligen Funkdienst achten.
8. Meine Empfehlung für eine Notfunk-Ausstattung
Für eine kleine Bürgernotfunkgruppe würde ich zunächst eine gemeinsame Gerätebasis aufbauen und erst danach weitere Funkdienste ergänzen.
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Ausstattung |
Zweck |
|---|---|
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2–4 PMR446-Handfunkgeräte |
Direkter Kontakt in der Nachbarschaft |
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2 Freenet-Geräte oder PMR/Freenet-Kombigeräte |
Zusätzliche lokale Funkverbindungen |
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1 CB-Funkgerät mit geeigneter Antenne |
Ergänzende Kommunikation von einem Fahrzeug oder Standort |
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Ersatzakkus, Powerbanks und Ladegeräte |
Betrieb bei Stromausfall |
Ein wichtiger Punkt: PMR446-Geräte dürfen nur im Rahmen ihrer Zulassung mit integrierter Antenne betrieben werden; sie sind nicht für den Betrieb als Basisstation oder Repeater vorgesehen. Freenet und CB-Funk haben jeweils eigene Gerätevorgaben.
Für eine Bürgernotfunkgruppe lohnt es sich außerdem, vorab einen gemeinsamen Kanalplan und regelmäßige Funkzeiten zu vereinbaren. Ein Beispiel für eine veröffentlichte deutsche Kanalempfehlung bietet Deutschland funkt. Solche Empfehlungen sind keine automatische Garantie für eine erreichbare Gegenstation.
Damit ich dir eine wirklich passende Einkaufsliste zusammenstellen kann: Wie viele Personen sollen mit Funkgeräten ausgestattet werden, und welches Gesamtbudget hast du ungefähr?