HF-Funkgeräte für Notfunk (Kurzwelle)

Für den Notfunk bei Stromausfall, Ausfall des Mobilfunknetzes oder größeren Katastrophen sind HF-Funkgeräte (Kurzwelle, etwa 3–30 MHz) besonders interessant.

Mit einer geeigneten Antenne lassen sich je nach Frequenz, Tageszeit und Ausbreitungsbedingungen Entfernungen von einigen zehn bis mehreren tausend Kilometern überbrücken – ohne Internet oder Mobilfunknetz.

Worauf es beim HF-Notfunk ankommt

  • 100 Watt Sendeleistung: Gute Grundlage für eine stationäre Notfunkstation.

  • 12–13,8 Volt Gleichstrom: Betrieb über Akku oder alternative Stromversorgung.

  • SSB-Sprachfunk: Besonders wichtig für Kurzwellenverbindungen.

  • Digitale Betriebsarten: Beispielsweise Winlink für Nachrichtenübermittlung.

  • Robuste, einfache Bedienung: Im Ernstfall wichtiger als viele Zusatzfunktionen.

  • Geeignete Antenne: Häufig entscheidender als die Wahl des Funkgeräts.

In Deutschland ist das Senden auf Amateurfunkfrequenzen grundsätzlich nur mit entsprechender Amateurfunkzulassung erlaubt. Für den reinen Empfang ist keine Amateurfunklizenz erforderlich.

Empfehlenswerte HF-Funkgeräte

Yaesu HF/50MHz Band All Mode Transceiver 100W Amateur Radio FT Musen 891 702685259154| eBay

Yaesu FT-891

Ca. 680–730 € · 100 W

Meine Empfehlung für mobilen Notfunk. Kompakt, leistungsstark, 12-V-Betrieb. Externer Antennentuner gegebenenfalls erforderlich.

Icom IC-7300 MK2

Icom IC-7300 MK2

Ca. 1.550 € · 100 W

Besonders gut für eine feste Notfunkstation zu Hause. Sehr guter Empfänger, übersichtliches Display, eingebauter Antennentuner.

XIEGU G90 V2 HF RADIO SDR QRP AUTO ANTENNA TUNER 20W REMOTE HEAD

Xiegu G90

Ca. 420–500 € · 20 W

Preisgünstig, kompakt und sparsam im Akkubetrieb. Mit integriertem Antennentuner, allerdings geringerer Sendeleistung.