Funkgeräte UHF/VHF

Für Funkamateure, die Notfunk über VHF und UHF aufbauen möchten, würde ich nicht nur ein Handfunkgerät kaufen, sondern eine Kombination aus tragbarem Gerät, leistungsfähiger Mobil- oder Heimstation und unabhängiger Stromversorgung planen.

VHF meint im üblichen Amateurfunk-Notfunk vor allem 2 m (144–146 MHz), UHF vor allem 70 cm (430–440 MHz). Handgeräte eignen sich für lokale Verbindungen; eine gut platzierte Außenantenne und eine Mobil- oder Feststation verbessern die Reichweite oft deutlich. Wenn Relais oder Stromversorgung ausfallen, sollte auch der direkte Betrieb von Gerät zu Gerät (Simplex) geübt werden.

1. Handfunkgeräte für 2 m und 70 cm

Radiotelefon Yaesu FT-65 5W - cumpără online - Magazin MILITARY

Yaesu FT-65E

Rund 99–109 €

Mein Preis-Leistungs-Tipp für analogen FM-Sprechfunk auf VHF/UHF. Sinnvoll für eine Gruppe, die mehrere Geräte mit ähnlicher Bedienung anschaffen und gemeinsam programmieren möchte.

Icom IC-T10 5W Dual Band 144/430MHz FM Amateur Radio Handheld Transceiver Black | eBay

Icom IC-T10

Rund 350 €

Eine robustere, gegen Wasser und Staub geschützte Alternative für den mobilen Einsatz draußen. Interessant, wenn das Gerät bei schlechtem Wetter mitgeführt wird.

2. Mobil- und Heimstationen

Yaesu FTM-6000E mobile radio, FREEBYTES

Yaesu FTM-6000E

Rund 259 €

Gute einfache analoge Mobilstation für eine Notfunkstelle zu Hause oder im Fahrzeug. Mit passender Außenantenne und 12–13,8-V-Versorgung ist sie eine sinnvolle Ergänzung zu Handfunkgeräten.

Icom 2730E Black Screen | SCTA Approved Radio - متجر الهدف

Icom IC-2730E

Rund 360–370 €

Eine weitere gute analoge Dualband-Mobilstation. Besonders interessant, wenn du VHF und UHF gleichzeitig beobachten möchtest.

Hersteller: Icom

Die Preise sind ungefähre Händlerpreise aus aktuellen Suchergebnissen und können sich ändern. Als ergänzende Marktübersicht nennt ein deutscher Amateurfunk-Ratgeber ähnliche Preisklassen für Einsteiger-Handgeräte und Mobilstationen.

12db.de
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3. Was ich für eine Notfunkstation zusätzlich einplanen würde

  • Antenne: eine geeignete Dualband-Außenantenne, möglichst hoch und frei montiert.

  • Stromversorgung: passendes Netzteil, 12-V-Akku und eine Möglichkeit, den Akku unabhängig vom Stromnetz nachzuladen.

  • Ersatzversorgung: zusätzliche Akkus für Handgeräte, Ladegeräte und Ersatzkabel.

  • Funkplan: lokal abgestimmte Simplex-Kanäle und Relaisfrequenzen, Rufzeichen, feste Meldezeiten und eine Ausweichregelung.

  • Übung: regelmäßige Funkproben mit ausgefallener Internet- und Mobilfunkverbindung.

Wichtig: Digitale Verfahren wie DMR, D-STAR und C4FM sind nicht untereinander direkt kompatibel. Für eine gemischte Notfunkgruppe ist analoger FM-Sprechfunk oft der einfachste gemeinsame Nenner. Für überregionale Kommunikation bei ausgefallenen Relais sollte man zusätzlich Kurzwelle in Betracht ziehen.

Meine Empfehlung

Für eine überschaubare Notfunkgruppe würde ich mit mehreren Yaesu FT-65E als Handgeräten und einer Yaesu FTM-6000E als Heim- oder Fahrzeugstation beginnen. Den größeren Nutzen bringt anschließend meist eine gute Antenne und eine belastbare Notstromversorgung statt eines noch teureren Handgeräts.

Eine Frage noch: Soll dein Notfunk vor allem im Ort und in der Gemeinde funktionieren, oder möchtest du auch überregional kommunizieren, wenn Stromversorgung und Relais ausgefallen sind? Davon hängt ab, ob VHF/UHF genügt oder ob eine Kurzwellenstation dazugehören sollte.